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Autor Thema: FIFA müsste man sein  (Gelesen 1606 mal)
Froschgyros
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Die Revolution lässt sich nicht wählen!


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« am: Montag, 12.06.2006, 11:45:52 »

Nachdem die Fifa Stadien umbenannt und guten Rasen gegen schlechteren getauscht hat, habe ich mich die letzten Tage gefragt, was die eigentlich mit dem ganzen Geld machen. Und das habe ich gefunden:-)

Satte Einnahmen - wenig Ausgaben
Im FIFA-Tätigkeitsbericht 2005 gibt es auf 109 Seiten ganze zwei zu Finanzangelenheiten. Immerhin so viel steht fest: Die FIFA kassiert für Fernseh- und Marketingrechte an der WM 2006 fast zwei Milliarden Euro.

Davon flossen fast die Hälfte von den 15 Topsponsoren sowie den sechs nationalen Förderern. Die FIFA-Bilanzsumme lag 2005 bei 1,44 Milliarden Euro. Für einen "gemeinnützigen“ Verein eine ungeheuerliche Summe. Die Ausgaben hingegen belaufen sich nur auf etwa 755 Millionen Euro. Obwohl die FIFA ein sattes Plus macht, zahlt sie in der Schweiz einen verminderten Steuersatz von 4,25 Prozent, da sie als nicht-profitorientierter Verband eingetragen ist.

Drei Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich FIFA-Präsident Joseph Blatter gegen den Vorwurf der immer stärkeren Kommerzialisierung gewehrt. „Es kommt darauf an, was man mit dem Geld macht. 70 Prozent der Einnahmen gehen direkt wieder zurück an den Fußball“, sagte er bei einem Gespräch mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble.

Immerhin genehmigte sich die FIFA im noblen Züricher Stadtteil Hottingen ein neues Hauptquartier für rund 260 Millionen Schweizer Franken. Allein der Stuhl, auf dem Blatter sitzt, soll mehr als 4.000 Franken gekostet haben. Vor drei Jahren soll der FIFA-Chef zu Protokoll gegeben haben, er verdiene 750.000 Dollar im Jahr - obendrauf kämen noch Dienstwagen und Spesen.

Auch das Fußvolk muss bei der FIFA nicht darben. Mit rund 200.000 Franken Personalaufwand pro Kopf im abgelaufenen Jahr lag das Budget gegenüber 2003 um gut zehn Prozent höher.
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« Antworten #1 am: Montag, 12.06.2006, 23:06:22 »

Mein Gott......das ist mal wieder typisch Deutsch über alles zu meckern!Geniesst die WM!!!Vielleicht erleben wir keine WM mehr in Deutschland in den nächsten 30-40 Jahren.
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ShotgunFacelift
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« Antworten #2 am: Dienstag, 13.06.2006, 09:07:24 »

Eben! Darum müssen wir genug meckern dass es eher 40 als 30 Jahre werden :-P
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MAN, SCHREIB DOCH EIN BLOG !!!
Froschgyros
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« Antworten #3 am: Dienstag, 13.06.2006, 10:31:16 »

Sorry, ich wollte nicht meckern oder etwas kaputtreden. Im Gegenteil, für mich ist die Fifa der Störenfried mit seinen unsinnigen Aktionen, die recht wenig mit Fussball zu tun haben.  Alleine die Sache mit den Sponsoren und Rechten. Also alles das, was im Vorfeld die Medien dominierte und nichts mit Fußball zu tun hatte und ausschließlich der Geldscheffelei diente. Leute die wirklich etwas bewegt haben, wie unserer Kaiser, hätten wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

Hätte die Fifa das Geld nötig o.k., aber so, ein Unding.

Deshalb habe ich wohl auch meinen Faible für afrikanischen Fußball entwickelt. Da geht es um das wesentliche, nämlich Fußballspielen, froh und stolz als Spieler dabei zu sein und so etwas wie Spaß. Geld spielt sicherlich auch eine Rolle, aber nicht an erster Stelle.
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« Antworten #4 am: Dienstag, 13.06.2006, 10:59:09 »

Ist die Fifa nicht ein Spiegebild unserer heutigen Gesellschaft??Selbst Afrikaner spielen nicht umsonst!!
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Froschgyros
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« Antworten #5 am: Dienstag, 13.06.2006, 11:32:19 »

Natürlich spielt kein Profi umsonst, sonst wären es nicht Profis. Aber wenn Geld der einzige Ehrgeiz ist....
Ein afrikanischer Profi bekommt im Bestfall 500,00 US $ pro Monat. Dafür würde Herr Ballack nicht müde mit dem Arsch runzeln (Copyright by Cookie)
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rat
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bla


« Antworten #6 am: Dienstag, 13.06.2006, 12:53:34 »

Naja, mit einem US$ kannste in Afrika aber auch ne Menge mehr reißen als in Europa. Also wer da 500$ im Monat verdient, lebt nicht schlecht - wenn auch vielleicht nicht mit Ballack und co. vergleichbar.

Davon abgesehen finde ich es ok, dass die Fifa versucht, möglichst viel Geld aus der WM zu schlagen, allerdings finde ich auch, dass sie mehr in die WM selbst investieren sollte. Also: wer verlangt, dass ein Stadion seinen Sponsoren-Schriftzug abnimmt, sollte das bitte auch bezahlen. Und natürlich gibt es auch Grenzen beim Markenrecht Zwinkernd

Aber letztlich gibt es eben auch wichtigeres: die Spiele. Von daher braucht man sich auch nicht zu viel Gedanken um die Fifa und ihre Geldscheffelmethoden machen Zwinkernd
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Sturmbarth
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« Antworten #7 am: Dienstag, 13.06.2006, 13:45:14 »

allerdings finde ich auch, dass sie mehr in die WM selbst investieren sollte

freier Eintritt z.B. oder zumindest kostenlose Fan-Reisen für Fans aus Entwicklungsländern
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Damian
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« Antworten #8 am: Mittwoch, 14.06.2006, 10:22:25 »

Auch hier in Europa gibt es Fans die sich eine Reise nach Deutschland nicht erlauben können.Und auch hier im WM Land hat nicht jeder das nötige Kleingeld!
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Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schiessen damit.
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« Antworten #9 am: Mittwoch, 14.06.2006, 11:53:33 »

Auch hier in Europa gibt es Fans die sich eine Reise nach Deutschland nicht erlauben können.Und auch hier im WM Land hat nicht jeder das nötige Kleingeld!

Achherje, wir armen Europäer wir Augen rollen

Klar haben auch hier nicht alle das Geld, um in ein Stadion oder nur nach Deutschland zu reisen, aber ich wage zu behaupten, es gibt z.B. in Frankreich (BIP/Einw. ~35.700$) oder Portugal (BIP/Einw. ~18.100$) ein paar mehr Menschen, die sich eine solche Reise leisten können als in Ghana (BIP/Einw. ~2.500$) oder Angola (BIP/Einw. ~1.150$).

Allerdings scheint es mir auch sinnvoller, die Fans des jeweiligen Gastgeber-Kontinents zu unterstützen. So könnte man z.B. mit der gleichen Menge Geld viel mehr afrikanischen Fans den Zugang zu einem WM-Spiel ermöglichen, wenn diese in Afrika statt finden, als wenn sie in Europa statt finden.

So oder so: das macht die Fifa eh nicht, also egal Unentschlossen
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Froschgyros
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« Antworten #10 am: Mittwoch, 14.06.2006, 11:57:30 »

Eine anständige Nachwuchsförderung in Afrika und Südamerika täte es auch. Aber diese Nord-/Süd Diskussion ist ein anderes Thema.

Und mal abgesehen davon geht es den Europäern (mit einigen Ausnahmen in Deutschland) :-) wesentlich besser als den meisten Afrikanern, etc. Die Fifa hat sich auf die Fahen geschrieben zu fördern usw. Den Bedarf sehe ich in Europa nicht unbedingt. Wenn man sich dann noch die Relation der Nationalitäten der Fans ansieht, werden die Afrikaner (mal wieder) die Minderheit ausmachen.

Und: die Mentalität uns geht es auch schlecht, deshalb sollten wir uns um uns kümmern, finde ich ziemlich daneben und egoistisch. In Deutschland ist noch niemand verhungert bzw. hätte nicht verhungern müssen.
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« Antworten #11 am: Donnerstag, 15.06.2006, 23:55:25 »

Ja ja die Armen Afrikaner.....
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« Antworten #12 am: Samstag, 17.06.2006, 09:29:43 »

Ja ja die Armen Afrikaner.....


Das lasse ich jetzt mal unkommentiert stehen und verweise auf meine Signatur  Grinsend
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« Antworten #13 am: Samstag, 17.06.2006, 11:56:14 »

Zitat
Nord-/Süd Diskussion

Naja ich fand's auf jeden Fall bemerkenswert, dass die halbe Arena von argentinischen Fans besetzt war, die sich Reise und Karten trotz der Wirtschaftskrise leisten konnten - oder waren das alles argentinische Gastarbeiter?
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