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Marie Chen
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zum SEHEN
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Kommunikation durch Sprache
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Thema: Kommunikation durch Sprache (Gelesen 9479 mal)
GeeKay
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So What ?!
Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #15 am:
Samstag, 17.05.2008, 19:18:08 »
Zitat von: TeaBee am Donnerstag, 15.05.2008, 21:41:44
Zitat von: Metallihead am Donnerstag, 15.05.2008, 20:42:27
Warum ist dieser Thread eigentlich in "zum Sehen"? geht es nicht eher - wenn überhaupt - um's hören?
Weil es hier - wenn ich Geekay richtig verstanden habe
- erstmal um "schriftliche" Kommunikation geht.
...
Die Einordnung dieses Threads unter ".../Style/zum SEHEN" liefert eine relativ klare Aussage darüber, worum es hier geht ...
(Wer 'sieht' ist klar im Vorteil!
)
"Oh, i see" mag ein Englischsprachiger bemerken, wobei es nicht um den reinen Prozess des Sehens geht, sondern um das damit (hoffentlich) verbundene
Erkennen
.
So zeugt die geschriebene Wiedergabe von Gehörtem in aller Regel davon, was der Schreiber erkannt hat - er macht es also sichtbar.
Dies berührt einen der m.E. wichtigsten Punkte der Kommunikation: Die Verifikation!
Nur allzu oft kommunizieren Menschen aneinander vorbei, indem sie die gleichen Worte, aber in ihrer jeweils höchst persönlichen Definitionen, nutzen, ohne den Erfolg ihrer Kommunikation auch nur ansatzweise zu überprüfen.
So sprechen zwei Leute vielleicht über "den Sonnenuntergang", haben dabei aber völlig unterschiedliche Bilder im Kopf (einer Südsee, der andere den eigenen Gartenausblick ...)
Kürzlich im Supermarkt erlebt:
Kunde: "Ich hätte gern den Memory Stick aus dem Angebot"
Verkäuferin: "Haben wir aber gerade nicht im Angebot"
Kunde: "Hab' ich aber heute erst in der Zeitung gesehen. Da vorne sind doch auch welche!"
Verkäuferin: "Ach Sie meinen die
USB
-Sticks, das ist doch was anderes ..."
Nö, ist es nicht.
"USB" ist die Schnittstelle, "Memory" ist die Funktion. Erst beides zusammen definiert die Gerätekategorie - natürlich gehört hier auch noch die Angabe der Speicherkapazität dazu, um das gewünschte Produkt zu spezifizieren.
Kommunikation ist
eigentlich
nicht der Austausch von Worten, sondern der Austausch von
Bildern
.
Und diese sind ganz klar "zum SEHEN", auch, wenn sich das auf das sprichwörtliche "innere Auge" bezieht.
Worte benötigen wir lediglich, um diese Bilder beschreiben, bzw. benennen zu können.
Das Wort "Konsens" bedeutet ja, in seine Bestandteile zerlegt, soviel wie "gemeinsame Wahrnehmung" oder "gemeinsamer Sinn", der aber nur dann erreichbar ist, wenn sichergestellt wird, daß die Bedeutungen (Bilder) hinter den Worten auch auf beiden Seiten gleich erkannt (gesehen) werden.
Erfolgreiche Kommunikation
ist
Glückssache.
Mißverständnisse sind immer die Folge von fehlender Sorgfalt oder Überbewertung der persönlichen Definition.
("Ey, spiel doch mal Rage!" meinte in den meisten Fällen, in denen ich das gehört habe: Rage Against The Machine. Rückfragen half aber immer. Viele "RATM-Wünscher"
wußten
nicht einmal, daß es auch eine exzellente Band namens "Rage" gibt ...)
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darktransmission
Indeep
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #16 am:
Samstag, 17.05.2008, 19:46:28 »
Oh... wenn man explizit nach einem Memory Stick fragt kann es durchaus zu solchen Verwirrungen kommen.
Und die Verkäuferin mag durchaus Recht gehabt haben, wenn diese nicht im Angebot sind. Der Memory Stick ist ja ein Standard von Sony.
Und sie hatte auch Recht, das USB-Sticks doch etwas anderes sind.
Alternate -> Speichermedien
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Südwestende
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #17 am:
Sonntag, 18.05.2008, 14:22:55 »
neulich bei der Telekom:
Verkäufer: diese Flatrate liegt dann bei 39,95 "MIT Handy"
Ich: Ja natürlich, ich habe ja nur ein Handy, was denn sonst ? Und was ist dann "OHNE Handy ? Flatrate nur vom Festnetz ?
Verkäufer: Na, wenn Sie noch kein Handy haben ....
Ich: Dann kann ich auch gar nicht telefonieren.......
Verkäufer: Ja, das ist so: Es gibt Verträge, da haben Sie das Handy mit drin, und wenn Sie von da auf eine Flatrate wechseln, ist die teurer, weil Sie ja schon das subventionierte Gerät besitzen....
Ich : Ach so .... "MIT Handy" bezieht sich auf den Besitz des Gerätes und nicht auf die Auswahl der Quelle, von der aus ich telefonieren will....
Verkäufer: ......."
?
" ...... ä .... ja.
Soweit zum Thema Notwendigkeit der Verifikation.
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ShotgunFacelift
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #18 am:
Sonntag, 18.05.2008, 22:43:51 »
Zitat
Suche Hilfe beim Rechner
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MAN, SCHREIB DOCH EIN BLOG !!!
GeeKay
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #19 am:
Montag, 19.05.2008, 17:14:03 »
Zitat von: darktransmission am Samstag, 17.05.2008, 19:46:28
Oh... wenn man explizit nach einem Memory Stick fragt kann es durchaus zu solchen Verwirrungen kommen.
Und die Verkäuferin mag durchaus Recht gehabt haben, wenn diese nicht im Angebot sind. Der Memory Stick ist ja ein Standard von Sony.
Und sie hatte auch Recht, das USB-Sticks doch etwas anderes sind.
Hast Recht, "Memory Stick (TM)" ist eine Marke und ein System von Sony, das hatte ich bei meiner Betrachtung ignoriert.
Ein Speicherstäbchen ist aber auf "Neudeutsch" eben ein Memory Stick, auch, wenn die Schnittstelle "USB" ist ...
Aber "USB-Stick" ist nicht unbedingt Speicher ...
Wie gesagt: Kommunikation
ist
Glückssache ...
Zitat von: ShotgunFacelift am Sonntag, 18.05.2008, 22:43:51
Zitat
Suche Hilfe beim Rechner
Yap.
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GeeKay
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #20 am:
Samstag, 31.05.2008, 11:48:25 »
Da mußte ich doch gerade mal wieder schmunzeln:
Zitat von: Niggels am Freitag, 30.05.2008, 19:46:26
... mit reghaftem Interesse ...
"reghaft"?
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GeeKay
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #21 am:
Sonntag, 01.06.2008, 15:34:32 »
War ja mal wieder ein schöner grammatischer Kuddelmuddel:
Zitat von: drschlaf1 am Sonntag, 01.06.2008, 14:00:35
War ja mal wieder ein schöner Musikalischer Abend.
100Blumen war der Eintritt alleine schon wert (...)
... sprach der hauptberufliche Blumenhändler, der immer all seine Ausgaben in Blumen umgerechnet bewertete. *schmunzel*
"100 Blumen" war(en)
den
Eintritt wert, fand der Besucher der Veranstaltung, auf der er den Liveact diesen Namens erlebte ...
Danke für die lustigen Bilder von der Kasse ("Wollä Rosä tauschä fur Eintritt!?")
«
Letzte Änderung: Sonntag, 01.06.2008, 15:41:10 von GeeKay
»
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GeeKay
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #22 am:
Sonntag, 01.06.2008, 16:11:27 »
Und
hier noch ein vagabundierendes Leerzeichen und Interessantes zu Aussagen durch Interpunktion.
Hach, das ist doch mal wieder cooles Entertainment, auf 'nem heißen Sonntagnachmittag ...
http://www.klugscheisser.org
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GeeKay
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #23 am:
Sonntag, 01.06.2008, 19:04:59 »
Zitat von: Südwestende am Sonntag, 01.06.2008, 17:17:34
und noch ein Mini OT :
wie schön, daß Sprache auch eine lebendige Weiterentwicklung sein darf und wir heute nicht mehr alle Hochlatein schreiben und sprechen
und exkommuniziert wird, wo sich nich dran halten tut.
.....
*duck*....
Weiter
entwicklung,
Süd West Ende
,
weiter
, nicht zurück!
"Weiter" bedeut für mich, man kann mehr hineinlegen, hat mehr Ausdrucksmöglichkeiten, schließt Mehrdeutigkeit aus, statt sie zu fördern ...
Weiter
entwicklung ist etwas, das ich durchaus schätze, aber nicht unbedingt auf Kosten der "Abwärtskompatibilität" und der gemeinsamen Basis: So wird Sprache, wenn sie von jedem Individuum nach Gusto "personalisiert" wird, schlicht eins: Unverständlich*.
Tatsächlich ist aber schon beim konventionsgemäßen Gebrauch von Sprache der Transport eines definierten Inhalts Glückssache, versteht doch der menschliche Empfänger immer das, was er zu erkennen glaubt, bzw. interpretiert das Wahrgenommene entsprechend seinem eigenen Erfahrungshorizont.
Schmeißt man alle Regeln über Bord, hat man die schönste Anarchie, kann also das Sprechen und Schreiben auch gleich ganz sein lassen - versteht ja eh' keiner mehr richtig, außer einem selbst.
Wo liegt die Grenze des gerade noch zutreffend Interpretierbaren und der Fehlinterpretation?
Um die Interpunktions-Nummer im
Ursprungsthread
nochmal als Beispiel zu nehmen:
Ist "Tomaten-Gurken-Eisbergsalat" identisch mit "Tomaten, Gurken, Eisbergsalat" und mit "Tomaten, Gurken, Eisberg, Salat", sowie mit "Tomaten Gurken Eisberg Salat"?
Letzteres ist jedenfalls nach Duden-Konvention und auch nach meinem Sprachempfinden nicht einmal eine korrekte Aufzählung, sondern nur eine Anhäufung von Substantiven ohne inneren Zusammenhang, und damit keine Weiterentwicklung der deutschen Sprache, sondern eine Rückentwicklung, da ja die gewünschte Bedeutung nun völlig unbestimmt ist.
Ja, ich bekenne:
Ich lese und höre nicht nur, sondern ich versuche auch zu
verstehen
, was ich solcherart wahrnehme.
In manchen Extremfällen habe ich aber sogar den Eindruck, daß nicht gesprochen, bzw. geschrieben wird, damit jemand anderes es versteht, sondern einfach nur um überhaupt bemerkt zu werden.
Words ain't nothing, unless you've got something to say ...
Skateniggs: Loudspeaker (1992)
____________________
* Dies gilt besonders für den Schriftverkehr, fehlt hier doch das Gegenüber, aus dessen Tonfall, Gestik und Minenspiel der Empfänger eben nicht erkennen kann, wie dessen Worte gemeint sind, ob ernst, witzig, sarkastisch, wortspielerisch, oder wasauchimmer.
Tatsächlich bietet unsere Schriftsprache aber durchaus Mittel, um Information ziemlich deutlich zu übertragen, dabei sorgen Zeichensetzung und Schriftauszeichnungen (kursiv, fett, unterstrichen, etc.) nicht nur für logische Strukturierung, sondern sind auch ein hervorragendes Mittel, um Sprachmelodie in Schriftform zu bringen.
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Südwestende
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #24 am:
Montag, 02.06.2008, 09:07:47 »
Zitat von: GeeKay am Sonntag, 01.06.2008, 19:04:59
Weiter
entwicklung,
Süd West Ende
,
weiter
, nicht zurück!
"Weiter" bedeut für mich, man kann mehr hineinlegen, hat mehr Ausdrucksmöglichkeiten, schließt Mehrdeutigkeit aus, statt sie zu fördern ...
Weiter
entwicklung ist etwas, das ich durchaus schätze, aber nicht unbedingt auf Kosten der "Abwärtskompatibilität" und der gemeinsamen Basis.
Mich dünkt, in dieser Haltung spricht der Programmierer. Nach den strengen Gesetzen der Logik ist diese Sichtweise natürlich völlig korrekt. Da Menschen freilich keine rein logischen Wesen sind und bestenfalls wie ein sehr paralleler Großrechner mit vielen Zufallsentscheidungen funktionieren, passiert - wie fein erkannt - Folgendes:
Zitat
Tatsächlich ist aber schon beim konventionsgemäßen Gebrauch von Sprache der Transport eines definierten Inhalts Glückssache, versteht doch der menschliche Empfänger immer das, was er zu erkennen glaubt, bzw. interpretiert das Wahrgenommene entsprechend seinem eigenen Erfahrungshorizont.
Zitat
Schmeißt man alle Regeln über Bord, hat man die schönste Anarchie, kann also das Sprechen und Schreiben auch gleich ganz sein lassen - versteht ja eh' keiner mehr richtig, außer einem selbst.
...wer wird denn gleich so extrapolieren, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird ?! Der komische Parallelrechner Homo Sapiens reagiert ja auch in ungenauer Richtung auf Grenzwerte.....ohne dass die präzise definiert sind.
Zitat
Ist "Tomaten-Gurken-Eisbergsalat" identisch mit "Tomaten, Gurken, Eisbergsalat" und mit "Tomaten, Gurken, Eisberg, Salat", sowie mit "Tomaten Gurken Eisberg Salat"?
1 und 2 dürften dasselbe sein, es sei denn man fragt nach der Darreichungsform. Hier freilich gibt die Schriftform so oder so keine klare Auskunft, ob Tomaten und Gurken neben dem Salat auf dem Teller liegen oder im ganzen Salat durchgemischt sind. 3 und 4 dagegen sind eindeutig aus Titanic: Zuerst hat eine Gurke Tomaten auf den Augen, dann kommt ein Eisberg, und dann haben wir den Salat....
Zitat
Ja, ich bekenne:
Ich lese und höre nicht nur, sondern ich versuche auch zu
verstehen
, was ich solcherart wahrnehme.
Sehr ehrenwert. Ein bißchen mehr Flexibilität in der Betrachtung könnte es aber m.Ea. leichter machen, da es besser an die realen Gegebenheiten ("human conditions") angepasst wäre.
Zitat
In manchen Extremfällen habe ich aber sogar den Eindruck, daß nicht gesprochen, bzw. geschrieben wird, damit jemand anderes es versteht, sondern einfach nur um überhaupt bemerkt zu werden.
Ja mei.... *muh* *miau* *mäh* ..... muß ja nicht alles immer Glanzleistung sein. Dann taugt es eben als emotionale Signalhupe.....
Zitat
* Dies gilt besonders für den Schriftverkehr, fehlt hier doch das Gegenüber, aus dessen Tonfall, Gestik und Minenspiel der Empfänger eben nicht erkennen kann, wie dessen Worte gemeint sind, ob ernst, witzig, sarkastisch, wortspielerisch, oder wasauchimmer.
Tatsächlich bietet unsere Schriftsprache aber durchaus Mittel, um Information ziemlich deutlich zu übertragen, dabei sorgen Zeichensetzung und Schriftauszeichnungen (kursiv, fett, unterstrichen, etc.) nicht nur für logische Strukturierung, sondern sind auch ein hervorragendes Mittel, um Sprachmelodie in Schriftform zu bringen.
Jo. Is so. Und auch gut so als Basis. Dass sich nicht immer alle dran halten, kann ich gut verknusen und auch die blödesten Fehler haben hier und da kreatives Potential für neue Ideen, die sich vielleicht mal durchsetzen, weil sie sich "gut anfühlen" oder "sexy sind". Man glaubt ja gar nicht, wie wichtig, solche Komponenten für menschliche Entscheidungen sind.....
Okay, manchmal ist es wie Diamanten suchen - zuerst tonnenweise Sand durchsieben, bevor was Wertvolles auftaucht. Trotzdem is das Weiterentwicklung in meiner Betrachtung.
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IngoA
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #25 am:
Montag, 02.06.2008, 12:04:03 »
Zitat von: Südwestende am Montag, 02.06.2008, 09:07:47
3 und 4 dagegen sind eindeutig aus Titanic: Zuerst hat eine Gurke Tomaten auf den Augen, dann kommt ein Eisberg, und dann haben wir den Salat....
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"Erfahrung macht manchmal blinder als zwei ausgestochene Augen." - Goethes Erben
Necrom
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #26 am:
Montag, 02.06.2008, 12:11:07 »
Ich habe heute morgen an der Tankstelle folgendes Hinweisschild vorgefunden:
Keine Kreditkartenzahlung
MasterCard/Visa
EC möglich
Als ich dann mit meiner EC-Karte zahlen wollte, wurde ich gefragt ob ich denn nicht lesen könne, da wäre doch extra nen großes Schild, dass das nicht geht
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Es ist immer alles lustig, bis jemand ein Auge verliert. Und dann will es wieder keiner gewesen sein.
Sturmbarth
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Re: Kommunikation durch Sprache
«
Antworten #27 am:
Montag, 02.06.2008, 13:13:08 »
Zitat von: Necrom am Montag, 02.06.2008, 12:11:07
Ich habe heute morgen an der Tankstelle folgendes Hinweisschild vorgefunden:
Keine Kreditkartenzahlung
MasterCard/Visa
EC möglich
Als ich dann mit meiner EC-Karte zahlen wollte, wurde ich gefragt ob ich denn nicht lesen könne, da wäre doch extra nen großes Schild, dass das nicht geht
Spassig
"EC" ist schon seit 2002 nicht mehr möglich, da das
Eurocheque
-Verfahren seitdem abgeschafft worden ist. Die jetztige Bankkarte mit Electronic-Cash-Funktion (gelegentlich mit dem alten "EC"-Logo) ist auch keine Kredit- sondern eine Debitkarte.
Es ist immer wieder spaßig, Kassenangestellte über die verschiedenen Zahlungssysteme, speziell POS und ELV zu belehren. Ich hätte darauf bestanden, mit "Karte" zu bezahlen (z.B. per einfacher Lastschrift oder auf Rechnung) und empfohlen, künftig die entsprechenden Logos der Zahlungsverfahren im Fenster zu überkleben. Alternativ hätte ich dann meine Visa gezückt und gesagt, er solle seinen Imprinter aus'm Keller holen...
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Südwestende
Indiependancer
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #28 am:
Montag, 02.06.2008, 18:42:48 »
noch was zum Thema - gerade live erlebt: In der Glotze laufen Bilder vom Milchbauern-Streik und aufgestellt vor einem polnischen Lastwagen redet ein LKW-Fahrer Unverständliches. Ich denke grade ganz automatisch und von den Temperaturen etwas benebelt "Polnisch", als ich (erst!) nach dem dritten Satz Polnisch merke, dass es sich um breites Sächsisch handelt. Hatte eben angefangen, mich zu fragen, warum sie keine Untertitel einblenden.......
Soweit zum Thema Kommunikation durch Sprache, interne Vorerwartungen und Präzision.......
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Mystkaerl
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Re: Kommunikation durch Sprache
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Antworten #29 am:
Montag, 23.06.2008, 12:58:35 »
Zitat von: Südwestende am Samstag, 21.06.2008, 19:31:54
Zitat von: GeeKay am Samstag, 21.06.2008, 17:06:54
Vielleicht hat es ja doch mehr mit den Gästen, als mit den Läden zu tun?!
sic !
Sic? Lateinisch für so, oder?
Lippisch für "so isses"?
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