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Autor Thema: Tanzverbot an Karfreitag - eure Meinung  (Gelesen 9584 mal)
premutos
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« Antworten #15 am: Mittwoch, 08.04.2009, 12:20:06 »

Ohne auf die Diskussion eingehen zu wollen: War nicht früher das Kick Karfreitags offen? Ich erinnere mich noch dunkel an Barhocker auf der Tanzfläche bis 0:00 Uhr und dann ging´s ganz normal weiter. Oder irre ich mich?
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when there´s no more room in hell, the dead will walk the earth...

maSu
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« Antworten #16 am: Mittwoch, 08.04.2009, 12:22:23 »

Ich weiss nicht, ob das im Kick der Fall war, ich weiss aber, das nicht wenige Discotheken dies so in der Art machen - man will sich das Feiertagsgeschäft einfach nicht entgehen lassen.
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Manche Menschen finden "Moral" so ungeheuer wichtig, dass sie sich selbige gleich doppelt zulegen !
ulf
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« Antworten #17 am: Mittwoch, 08.04.2009, 12:43:59 »

Ohne auf die Diskussion eingehen zu wollen: War nicht früher das Kick Karfreitags offen? Ich erinnere mich noch dunkel an Barhocker auf der Tanzfläche bis 0:00 Uhr und dann ging´s ganz normal weiter. Oder irre ich mich?

Kann damit zusammenhängen, dass das irgendwann mal im Gesetz über die Sonn- und Feiertage des Landes Nordrhein-Westfalen in den 80er oder 90er Jahren geändert wurde ... aus eben diesem Grund. Ab Gründonnerstag 18h bis Ostersamstag 6h ist so ziemlich alles untersagt.

Hmm, was nervt eigentlich mehr? Dass es zwei bis drei Tage im Jahr gibt wo halt nix stattfindet oder die Leute die deswegen rumpupen?

Ach ja: Kennt noch einer die Parties an Karfreitag beim Taubenzüchterverein (?) in Paderborn? Grinsend


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Südwestende
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« Antworten #18 am: Mittwoch, 08.04.2009, 13:20:53 »

Ach ja: Kennt noch einer die Parties an Karfreitag beim Taubenzüchterverein (?) in Paderborn? Grinsend [/color]
jau. War ich einmal... hat McLoud glaube ich auch mit aufgelegt.... mann mann.... wann war das noch? 96 ? 97? so ungefähr.....
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GeeKay
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So What ?!


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« Antworten #19 am: Mittwoch, 08.04.2009, 13:27:48 »

...
Gehts noch?
Aber Christen sollten soviel Arsch in der Hose haben, religiösen Gefühle anderer Religionen ebenso wichtig zu nehmen wie die eigenen.
... äääh: Was? Irgendwie versteh' ich dich nicht ... Unentschlossen
a.) es gibt einen Unterschied zwischen Christen (an-Christus-Glaubende) und Christen (Kirchen) - letztere sind politische Organisationen, die den ausschließlichen Zweck haben, ihre Mitbewerber (andere religiöse Organisationen) zu verdrängen und zu diesem Zweck sogar schon Kriege führten.
b.) zu viele Menschen erkennen diesen Unterschied offenbar nicht - oder sind sich dessen im Gespräch nicht bewußt. Die Begriffe werden ebenso unpräzise - und damit oft falsch - benutzt, wie (zumindest heutzutage) "Staat" und "Regierung".
c.) die allgemeine (staatliche) Anerkennung und (gesetzliche) Durchsetzung eines stillen Feiertags "im Namen der Christen" hat nun wirklich nichts mit Aggression gegen andere Glaubensgemeinschaften zu tun ...
d.) jeder Tänzer sollte denn auch genug Arsch in der Hose haben, die Gefühle von Menschen jeglicher Religion ebenso wichtig zu nehmen, wie die eigenen ...
Auch, wenn das möglicherweise bedeutet, daß noch viel mehr tanzfreie Tage eingeführt werden müßten (so genau weiß ich da nicht Bescheid. Und was soll geschehen, wenn eine Religion Tanzen fordert, während eine andere sich am gleichen Tage durch Tanz in den Arsch getreten fühlt?)


e.) früher waren immer so einige Läden offen.
Ganz früher tatsächlich mit Tanzverbot bis 24:00 Uhr - später wurde dann das Verbot auf die Zeit von 18:00 bis 6:00 des Folgetags spezifiziert - es gab ja schon immer welche, die Gesetze und Verordnungen nach ihrem Wortlaut und nicht im Sinne ihres eigentlichen Zwecks beachtet haben.
Dann wurde es üblich, zu öffnen, aber "ohne Tanz". Das waren teilweise "Kulturveranstaltungen" (z.B. Konzerte), oder eben auch "besinnliche" Konservenmusik mit Tischen und Stühlen auf der Fläche.
Solche Veranstaltungen haben sich dann auch gelegentlich "entwickelt", was aber tatsächlich ggf. hübsche Sümmchen kostete - zur Sicherheit haben die meisten Discos eben zu.
Aber das steht ja auch schon alles in den osterthreads der letzten Jahre ... !

f.) Alle öffentlichen Veranstaltungen sind Angebote der Veranstalter. Die können sie machen, oder auch nicht. Wie es ihnen beliebt. Niemand hat ein Recht auf eine Tanzveranstaltung, auch, wenn er am nächsten Tag mal nicht die Super-Frühschicht hat.

g.)
@Geekay: Ostern Disco aufmachen... also alle haben da frei, naja fast alle, eine Goldgrube. Vor feiertagen machen Discotheken den größten Umsatz.
Lieber maSu, ohne "Ostern" gäbe es da gar keinen Feiertag, vor dem nun der fette Umsatz ausfällt ...

Irgendwie habe ich bei dir immer wieder den Eindruck, daß du dich irgendwann öffentlich darüber beklagst, daß das leere andere Ende der Wippe nach oben geht, wenn du dich auf das eine setzt ... Huch
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Worte haben Macht! Besonders über den, der sie äußert ...
ulf
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« Antworten #20 am: Mittwoch, 08.04.2009, 14:02:12 »

Ach ja: Kennt noch einer die Parties an Karfreitag beim Taubenzüchterverein (?) in Paderborn? Grinsend [/color]
jau. War ich einmal... hat McLoud glaube ich auch mit aufgelegt.... mann mann.... wann war das noch? 96 ? 97? so ungefähr.....

Hmm, ich hätte jetzt behauptet so um die Jahrtausendwende herum. Die Location war echt der Knaller ...
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Angel99
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Ich glaub ich eskalier gleich.....


« Antworten #21 am: Mittwoch, 08.04.2009, 14:19:51 »

Hyde Park hat meines Wissens übrigens geöffnet...
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premutos
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« Antworten #22 am: Mittwoch, 08.04.2009, 14:34:09 »

Jupp, da ist sogar "Rabenschwarze Nacht" mit Alex. Niedersachsen...
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maSu
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« Antworten #23 am: Mittwoch, 08.04.2009, 14:41:12 »

Geekay:

Jeder, der Kirschensteuer zahlt, in der Kirche ist, der Gottesdienste besucht oder irgendwie Werbung für den Verein macht, der gehört zu der Institution Kirche.

Diese Institution macht Unsinn, in allen Religionen ist das so. Deutschland ist da mit dem Christentum im Bezug auf die Kirche keine Ausnahme.

Darum haben wir Religionsfreiheit. Daher frage ich mich, warum auch nicht-christen an diesem Tag in ihrer Freizeitgestaltung eingeschränkt werden und warum viele Menschen, die die Institution Kirche unterstützen so über die Moslems meckern, aber nicht fähig sind einen Blick den Spiegel zu werfen.


So und zu den "Angeboten": ja klar darf da jeder Veranstalter alles machen. Nur Karfreitag nicht. Discotheken machen an Wochenenden und vor Feiertagen den größten Umsatz. Kein Veranstalter würde sich dagegen wehren auch am Karfreitag Umsatz zu machen. Der Staat verbietet aber dieses Angebot.



Geekay, je mehr ich von dir lese,  desto mehr scheinst du soooo superduper-liberal zu sein, das du einfach jeden alles machen lässt, ja sogar wenn die Freiheit dritter eingeschränkt wird. Feine Sache. Jeder kann jede Religion haben, die er will. Jeder Unsinn ist erlaubt und wenn Leute meinen ein übermächtiges Wesen unterstütze sie dann sollen sie das meinetwegen machen.
Aber wenn Leute mit Religion die Freiheit anderer aufgrund dieser Religion einschränken, dann hört der Spaß mit dem "imaginären Freund"(Gott, Allah, was auch immer) auf. Das steht im Grundgesetz alles drin. Man muss es nur lesen. Tut keiner. Okay. Wozu haben wir es dann? Geekay, lies das GG. Dann wird dir auffallen, das ein Rauchverbot schon längst existieren müsste (umfassend) und das ein Tanzverbot ebenfalls unsinn ist.
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« Antworten #24 am: Mittwoch, 08.04.2009, 14:46:31 »

Seit wann gibt es denn eine Kirschensteuer? Zwinkernd
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Alle Dinge kommen zu dem, der zu warten versteht. (H.W. Longfellow)
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer. (Konfuzius)
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da sind wa dabei, das is prima- viva...


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« Antworten #25 am: Mittwoch, 08.04.2009, 15:11:08 »

sehe deinen unterschied zwischen "tanzverbot" und rauchverbot nicht masu. das tanzverbot, beinhaltet eine eindämmung von lärm und den schutz der arbeitnehmer jeder disco und ähnlichen location an einem gesetzlichen feiertag, welcher auch dazu dient nicht zur arbeit gezwungen werden zu können und damit doch ne tolle sache für alle familien ist. also das wofür du dich auch immer so lautstark eingesetzt hast...  Augen rollen

naja, ich hoffe dass du diesen freitag auch ohne "bumm-Bumm" überstehen kannst. vielleicht nimmt dich ja jemand auf die Persoparty ins x mit oder du fährst in die Box oder innen Hydepark..is ja nicht so als wenns keine alternativen geben würde.

ansonsten ist diese diskussion doch affig. ich wette mit dir das der großteil der deutschen bevölkerung keine probleme mit diesem feiertag haben wird. im gegenteil! und nur weil dir gerade irgendwas daran aufstößt, daraus ne glaubensfrage zu machen zeigt doch deine gesetzte relation.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 08.04.2009, 15:41:42 von drumfreddy » Gespeichert

maSu
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« Antworten #26 am: Mittwoch, 08.04.2009, 15:45:14 »

Religionsfreiheit ist jederzeit gewährleistet. Wenn man nun aber meint man dürfe an einem religiösen Tag zuhause bleiben, hui, dann gründe ich mal ne Religion, die mir 100 Urlaubstage im Jahr einbringt. Die Moslems fasten auch und arbeiten normale weiter.

Darüber hinaus: dieses Tanzverbot ist affig. Es interessiert sich kaum jemand dafür. Nur die Behörden, die interessieren sich gezwungener Maßen dafür. Dennoch wird es nicht abgeschafft.

So und das Rauchverbot: wenn jemand an einen ort kommt, an dem ich bin, und dort raucht, dann gefährdet er meine Gesundheit. Daher ist Rauchen am Arbeitsplatz schon lange kein Thema mehr... ausser in der Gastronomie. Wenn jemand an einen ort kommt wo ich bin, und dort betet, dann stört mich das nicht.

Wenn jemand neben einer Disco wohnt, also die Disco im Wohngebiet liegt, dann wird es mit den Lärmschutzauflagen eh schon heikel. Also frage ich mich, wer sich dadurch gestört fühlen könnte, wenn man Karfreitag tanzen kann - zu Musik versteht sich. Das will mir nicht so ganz in den Kopf. Wer um Jesus trauern will, der soll das doch tun, da hat die Disco nichts mit zu tun. Und zu den Mitarbeitern, die dann nicht trauern können, weil sie arbeiten müssen: gibt es gesetzliche feiertage für Moslems? Nein? Müssen die dann bei der Arbeit trauern oder feiern? Warum können die Christen nicht einfach auf das privileg verzichten, da es vollkommner Unsinn ist?

Joa, google bringt einen da weiter, wenn man manch einen CSU-Politiker zu der Thematik reden hört/liest, dann wird einem Übel, mit welch einer selbstverständlichkeit das Christentum sonderrechte gegenüber anderen Religionen bekommt. Alle sind vor dem gesetz gleich - vorrausgesetzt es sind christen.

Diese Sonderbehandlung kotzt mich einfach prinzipiell an !
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« Antworten #27 am: Mittwoch, 08.04.2009, 15:59:36 »

denk ma drüber nach wo du wohnst..was uns geschichtlich ausmacht und dann fahr mal in ein land wo überwiegend moslems leben.

und schau mal ob die eventuell dort ihre gesetzliche feiertage haben und wie die das durchsetzen.. Zwinkernd

ich denke immer, dass man nicht alle festverankerten Werte und Kulturen aufgeben muss.. die kiddies können 364 Tage im Jahr saufen, feiern,moshen etc. ein tag im jahr kann man ja dann versuchen was mit freunden zu machen.
sehe da nichts bedenkliches drin. jaja,deine persönliche freiheit..drauf geschissen.. wenn man sich über diesen einen freitag aufregt, wo nur etwas eingeschränktes Partyprogramm angeboten wird, dann frag ich mich was du den ganzen tag so machst??

du musst doch vor ärger platzen, bei dem was sonst noch in der Welt passiert?!?!oder?? oder interessiert dich das dann doch nicht, weil du ja nicht speziell betroffen bist??Was deine Argumentation dann wiederum hinken lässt.

ach, is ja auch egal..ich weis was du meinst..kann dich auch verstehen, dass das nerven kann..haben wir denke ich alle schonmal erlebt mit der langeweile am Karfreitag,aber deswegen muss man doch nicht so arg polemisch argumentieren. Sag doch einfach: Kackearsch is weis nicht was ich tun soll das nervt. und mach nicht gleich einen auf "I have a dream"M.l.K

so ich bin damit wieder raus, weil es sich wieder im kreisdrehen wird. Wetten?
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« Antworten #28 am: Mittwoch, 08.04.2009, 17:23:16 »

Es ist völlig egal wo ich wohne, solange in der Verfassung des Landes "Religionsfreiheit", "Freie entfaltung der Persönlichkeit" und "Gleichheit vor dem Gesetz" garantiert wird, solange muss das auch eingehalten werden.

Es geht hier nicht um einen Tag +/- !

Es geht um eine Sonderbehandlung, einen Widerspruch zum Grundgesetz, welches in Deutschland vermehrt mit Füßen getreten wird.

Wenn man meint wegen der Entwicklung von Europa mit dem Christentum, müsse man dem Christentum eine Sonderbehandlung bieten, dann sollte man nicht im GG das obige garantieren, sondern direkt reinschreiben, das der christliche Glauben einen sonderstatus hat....

...und das solle man mal versuchen - oh was würde das für ein Skandal, wenn einer sowas ins GG schreiben würde... dass das Tanzverbot im Endeffekt das gleiche ist, ja das nimmt ein nicht geringer Teil in seiner heilen Welt gar nicht war.
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« Antworten #29 am: Mittwoch, 08.04.2009, 17:37:32 »

...laut denen Arbeitgeber ihre Angestellten an christlichen Feiertagen nur in Ausnahmefällen zur Arbeit beordern dürfen und diesen zusätzlichen freien Tag nichtmal vom Gehalt abziehen dürfen!

Immer die Rosinen raus picken und dann meckern, wenn eine mal 'nen bißchen zu dunkel ist, ne? Ätzend.
Das sind keine nicht nur christlichen Feiertage, das sind gesetzliche Feiertage.
Bei Verständnisschwierigkeiten kann ich das gerne näher erläutern.


Ich persönlich finde das masu Recht hat, unserem Staat fehlt ein guter Schuß Laizismus.
Weder sind unsere Werte christlicher Herkunft (als hätte diese Werte irgendeine Religion gepachtet oder erfunden), noch ist Europa christlich geprägt (jedenfalls nicht im 21. Jhd. man unterscheide "Prägung" und "Wurzeln") und selbst wenn, erklärt dies noch lange nicht eine solche Gesetzgebung.

Von Doppelmoral will ich hier gar nicht erst beginnen, das wäre OT und führt vermutlich zu nichts.
:edit:
Geekays Posting ist es doch irgendwie Wert zerpflückt zu werden:
...
Gehts noch?
Aber Christen sollten soviel Arsch in der Hose haben, religiösen Gefühle anderer Religionen ebenso wichtig zu nehmen wie die eigenen.
... äääh: Was? Irgendwie versteh' ich dich nicht ... Unentschlossen
a.) es gibt einen Unterschied zwischen Christen (an-Christus-Glaubende) und Christen (Kirchen) - letztere sind politische Organisationen, die den ausschließlichen Zweck haben, ihre Mitbewerber (andere religiöse Organisationen) zu verdrängen und zu diesem Zweck sogar schon Kriege führten.

Aha, es gibt also einen Unterschied zwischen "Christen" und "Christen" und das von Geekay, demjenigen dem daran gelegen ist, jedes Wort auf exakt eine Definition festzunageln?
b.) zu viele Menschen erkennen diesen Unterschied offenbar nicht - oder sind sich dessen im Gespräch nicht bewußt. Die Begriffe werden ebenso unpräzise - und damit oft falsch - benutzt, wie (zumindest heutzutage) "Staat" und "Regierung".
c.) die allgemeine (staatliche) Anerkennung und (gesetzliche) Durchsetzung eines stillen Feiertags "im Namen der Christen" hat nun wirklich nichts mit Aggression gegen andere Glaubensgemeinschaften zu tun ...

Ich finde ja positive Aussagen interessanter.
d.) jeder Tänzer sollte denn auch genug Arsch in der Hose haben, die Gefühle von Menschen jeglicher Religion ebenso wichtig zu nehmen, wie die eigenen ...
Auch, wenn das möglicherweise bedeutet, daß noch viel mehr tanzfreie Tage eingeführt werden müßten (so genau weiß ich da nicht Bescheid. Und was soll geschehen, wenn eine Religion Tanzen fordert, während eine andere sich am gleichen Tage durch Tanz in den Arsch getreten fühlt?)[/color]

Dieses Dilemma sollte zu der logischen Schlussfolgerung führen, dass "wir [..] die Religion des anderen respektieren [müssen], aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind." (Dawkins)
e.) früher waren immer so einige Läden offen.
Ganz früher tatsächlich mit Tanzverbot bis 24:00 Uhr - später wurde dann das Verbot auf die Zeit von 18:00 bis 6:00 des Folgetags spezifiziert - es gab ja schon immer welche, die Gesetze und Verordnungen nach ihrem Wortlaut und nicht im Sinne ihres eigentlichen Zwecks beachtet haben.

Nunja, in der Tat sollte man sich bei Gesetzen an den Wortlaut halten, siehst du das etwa anders??  Schockiert
[...]
g.)
@Geekay: Ostern Disco aufmachen... also alle haben da frei, naja fast alle, eine Goldgrube. Vor feiertagen machen Discotheken den größten Umsatz.
Lieber maSu, ohne "Ostern" gäbe es da gar keinen Feiertag, vor dem nun der fette Umsatz ausfällt ...

Warum nicht?
Irgendwie habe ich bei dir immer wieder den Eindruck, daß du dich irgendwann öffentlich darüber beklagst, daß das leere andere Ende der Wippe nach oben geht, wenn du dich auf das eine setzt ... Huch

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass manche Personen, wenn sie Masu antworten jegliche Logik, ihr Hirn und manche auch den Anstand über Bord werfen.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 08.04.2009, 18:24:16 von Metallihead » Gespeichert

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http://www.xkcd.com/386/

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