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Autor Thema: "Rammstein - Liebe ist für alle Da" ist indiziert!  (Gelesen 1156 mal)
Metallihead
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« am: Samstag, 07.11.2009, 13:58:46 »

Da bestimmt/vielleicht eine Diskussion aufkommt dachte ich mir ich eröffne ein Thema zu dem Thema  Grinsend (Ja ich weiß es gibt schon nen Thread zum Singlevideo, aber das wäre doch etwas arg OT)
Hier ein Linkzum anfüttern: http://www.heise.de/tp/blogs/6/146513
Ich bedaure schon jetzt die Fans auf den Konzerten.  Augen rollen
Die neue Single finde ich, klingt übrigens ziemlich unterdurchschnittlich poppig.
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Abeelinae
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« Antworten #1 am: Dienstag, 10.11.2009, 12:10:56 »

Ich finde das Medienecho zu der Geschichte ist der Aufreger schlechthin.  Der Spiegel lässt sich offensichtlich bei einem Interview mit der Band volles Rohr vorführen und merkt es nicht, die Berliner Morgenpost schreibt, dass Rammstein eh nur Musik macht, damit sich Einfältige daran aufgeilen können (sic!!), recherchiert wird generell nicht mehr, dafür schreibt man zu Beginn einer Kritik einfach mal die Bandgeschichte von Wikipedia (Hey, eine DDR-Band!) ab und gut ists.

Dass das Album aber ein richtig treffendes intermediales, gesellschaftkritisches und streckenweise sehr lyrisches Machwerk ist, erwähnt (aus Unverständnis) mal wieder niemand. Man muss Rammstein nicht mögen, aber den Wert als internationale, deutsche Band und den verhältnismäßigen Tiefgang sollte man erkennen.
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Nichts scheut der moderne Mensch mehr als ein Rendezvous mit sich selbst.
Davon lebt die Vergnügungsindustrie.

Fritz Muliar
Metallihead
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« Antworten #2 am: Dienstag, 10.11.2009, 15:52:05 »

Nen Link zu dem Spiegelartikel hätte ich ja gerne, falls der existiert, das hier lässt aber auch mal wieder Rammsteins unsympathische Seite erkennen:
http://www.laut.de/vorlaut/news/2009/07/23/22579/index.htm
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maSu
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« Antworten #3 am: Mittwoch, 11.11.2009, 23:02:01 »

Das von laut.de ist ja mal übelste kindlichste und dümmste Propaganda und da im Forum tummeln sich kleiner Kinder mit fehlendem unrechtsbewusstsein.

Hab mich da mal eingelesen und von soviel Blödheit bekommt man Kopfschmerzen.
Ich fasse mal den Artikel zusammen:

-Irgendwie ist noch nicht veröffentlichstes nach außen gedrungen.
-Rammstein versucht die illegale Verbreitung ihres geistigen Eigentums einzudämmen.


Und was machen diese motz-kiddies da im Forum draus? Einen angriff auf die pressefreiheit. OMFG das ist ein direkter Angriff auf den gesunden Menschenvertsand was da abgeht.

Wenn ich künstler wäre, dann würde ich auch all jene, die mein Eigentum ohne meine Zustimmung verbreiten bzw bei der verbreitung behilflich sind verklagen. Was ist daran so unverständlich?!
Naja da ist ein haufen Rapidshare- und Torrent-Kiddies, die mal wieder einen auf "wichtig" machen. Erbärmlich.

Im übrigen würde ich die einzelnen User dort auch verklagen, da dort mehrere Aufrufe in den Kommentaren stehen, Rammstein-Sachen nur noch herunter zu laden. Aufruf zu Straftaten ist auch strafbar. Und wer wirklich Eier hat und mit irgendwas nicht zufrieden ist, der kauft UND stiehlt es nicht. Aber dann zum Diebstahl aufrufen ist ja mal doe größter Kinderkacke, die man sich vorstellen kann.
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Manche Menschen finden "Moral" so ungeheuer wichtig, dass sie sich selbige gleich doppelt zulegen !
TeaBee
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« Antworten #4 am: Mittwoch, 11.11.2009, 23:40:25 »

Wenn Rammstein eines können, dann dies: mit den plumpesten Mitteln für maximalen Wirbel in den Medien sorgen!
Das ist ihnen (oder ihrem Management) wiedermal in exzellenter Weise gelungen!
Ein Fall für den nächsten Kurs "Marketing für Dummys" an der Volkshochschule ... oder für Referate im 2. Semester eines BWL/VWL-Studiums  Zwinkernd
Ansonsten: Rammstein? Was erlauben Rammstein? Hirnlos wie eine Flasche leer! Isch habe fertig!  Grinsend
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Metallihead
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« Antworten #5 am: Donnerstag, 12.11.2009, 14:02:29 »

Wenn ich künstler wäre, dann würde ich auch all jene, die mein Eigentum ohne meine Zustimmung verbreiten bzw bei der verbreitung behilflich sind verklagen. Was ist daran so unverständlich?!
Du meinst: Wenn du deine Kunst kommerziell vermarkten willst?
Die echten Künstler, die es nicht "nur" wegen Geld(TM) "machen", wären jedenfalls über einen erhöhten Verbreitungsgrad ihrer Ideen und Werke erfreut.

Und warum ist es kein Angriff auf die Pressefreiheit wenn versucht wird, juristisch zu verbieten über das juristische Verbot, von der Berichterstattung über geleaktes Material, zu berichten?
Was soll bitte daran illegal sein, wenn ich in meine Zeitung schreibe "Erna Müller wurde von Dieter juristisch belangt nicht mehr Äpfel aus seinem Garten zu stehlen"?
Wo wird da ein weiterer Apfel geklaut aka "geistiges Eigentum"(idiotische Konstruktion btw) von Rammstein verletzt?

Wo sind die Jurastudenten wenn man sie braucht?

Achja: Das geleakte Material muss anscheinend aus dem direkten Umfeld von Rammstein stammen, weil wohl zu dem Zeitpunkt noch niemand sonst drüber verfügte, das war ihnen vermutlich peinlich..(jaja Hörensagen, ich weiß)
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maSu
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« Antworten #6 am: Donnerstag, 12.11.2009, 15:22:37 »

Also Metalli, woher das geleakte Material stammt ist völlig Banane, fakt ist: die verbreitung war illegal und ich deine Tagebücher verbreite, dann würdest du auch was dagegen haben Zwinkernd
Und die meisten Personen, die vollzeit "Kunst machen" wollen dafür Geld haben, denn irgendwas will man ja auch essen.

Und der angriff auf die Pressefreiheit: so wie ich das verstanden habe, wurde über illegales Material berichtet und die Verantwortlichen mögen das nicht. Und dann wird dagegen was gemacht, dagegen und gegen alle, die diese Berichte weiterverbreiten.

Der reine Bericht, darüber, dass gegen das Urheberrecht verstoßen wurde, der wird niemanden stören. und würde die Schlagzeile lauten: "Rammstein klagt gegen mutmaliche Urheberrechtsverletzer" dann würde es auch anders aussehen. Daraus schlussfolgere ich dann einfach mal: die Seiten, die sich eine Klage eingefangen haben, die werden entweder irgendwas böses gemacht haben, oder haben nichts zu befürchten. Da die Seiten angeblich direkt Offline gingen, wird da wohl was böses gemacht worden sein.

Und daraus resultierend finde ich diese gesamte "Kommerz"-Laberkacke voll daneben.

KEINE Seite im Internet geht offline, nur weil Rammstein dies willkürlich so will. Würde mir Rammstein eine Abmahnung schicken, ich dürfte nie mehr Hosen anziehen, dann würde ich auch nicht plötzlich Röcke tragen, ich würde den Wisch zerreißen und lachen.

Das "aus dem Netz nehmen" werte ich somit als eine Unsicherheit der Betreiber, da sie wohl selbst nicht wissen, wie legal das war, was sie gemacht haben.




Und dann noch "Geschmacksdiktatorische Maßnahmen", die der Gruppe Juli unterstellt (gibts Beweise?) wurden, haben in einem fairen Artikel mal gar nichts verloren, da hier eine Verknüpfung geschaffen wird und so der Eindruck erweckt wird, Rammstein würde dies ebenso machen. Das ist billigste Meinungsmache, wie sie von BLÖD nicht besser gemacht werden könnte.
« Letzte Änderung: Donnerstag, 12.11.2009, 15:50:32 von maSu » Gespeichert

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Metallihead
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« Antworten #7 am: Donnerstag, 12.11.2009, 21:12:46 »

Und der angriff auf die Pressefreiheit: so wie ich das verstanden habe, wurde über illegales Material berichtet und die Verantwortlichen mögen das nicht. Und dann wird dagegen was gemacht, dagegen und gegen alle, die diese Berichte weiterverbreiten.

Der reine Bericht, darüber, dass gegen das Urheberrecht verstoßen wurde, der wird niemanden stören. und würde die Schlagzeile lauten: "Rammstein klagt gegen mutmaliche Urheberrechtsverletzer" dann würde es auch anders aussehen.
Tja, das hast du wohl falsch verstanden, Zitat aus dem oben verlinkten Laut.de-Artikel:
Zitat
Auch laut.de erhielt am späten Montagabend eine Abmahnung mit der Aufforderung, den Artikel "Rammstein: Song im Netz, Fanseiten verklagt" noch vor Mitternacht zu löschen. Das Management bezeichnet die Schilderungen von laut.de darin pauschal als "unwahr", ohne jedoch konkrete Argumente oder Belege für diese Behauptung zu liefern. Der Einladung, ihre Sicht der Ereignisse darzulegen, sind weder Band noch Manager bislang nachgekommen.

Da mag Rammstein sogar recht gehabt haben, den laut einem Websitebetreiber war das mit dem Sperren ja ein missverständnis, somit wäre "verklagt" in der Tat zu hoch gegriffen, aber warum stellt das Management das dann nicht richtig?  Augen rollen
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maSu
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« Antworten #8 am: Donnerstag, 12.11.2009, 21:46:16 »

Metalli: wenn die Forderungen ungerechtfertigt sind, dann lässt man die Sachen weiterhin im Netz, denn: Man hat ja nichts zu befürchten.

Interessant ist aber:
http://www.laut.de/vorlaut/news/2009/07/17/22532/index.htm

"Bück dich, wenn du ein Rammstein Fan bist" <- Bildunterschrift. Also ich bin ja kein Experte und ich weiß auch nicht, was sonst(!) noch in dem artikel mal drin STAND, denn leider kann man ja nachträglich vieles kürzen und ändern, aber ich empfinde sowas schon als sehr beleidigenden Unterton. Uu kann daraus ein Anwalt was mit Rufmord machen und schon flattert eine Abmahnung ins Haus.
Darüber hinaus steht in dem Artikel, das Fans in Foren schon den Liedtext diskutieren würden UND das es Youtube-Links gäbe. Liedtext und Lied selbst unterliegt dem Urheberrecht. Daher ist es legitim, wenn man dagegen klagt.

Und jetzt werde ich mal etwas dreist: Laut.de hat in dem hier im Thread verlinkten Artikel schon echt dreiste Verknüpfungen und damit auch extrem Unterstellungen geäußert, auch sonst scheinen die Redakteure da primär "laut" zu handeln, als wohlüberlegt, denn die obige genannte Bildunterschrift zeugt meiner Meinung nach, nicht von Qualitätsjournalismus und die Verknüpfungen mit dem angeblichen "Juli"Skandal sind auch mehr als Fragwürdig.
Auch glaube ich nicht, das Rammstein ohne Grund schlechte Presse riskiert. Aus den beiden Punkten entwickel ich dann mal die Theorie, das zumindest irgendwas, was nicht 100% sicher legal war in dem Artikel stand oder steht?! Ob der Artikel nachträglich edititiert wurde, ich weiß es nicht.

Aber allein aus der Tatsache, das laut.de mit dem Versuch, Rammstein diverse Dinge zu unterstellen nun kackendreist nachtritt und wieder mal einfach nur laut und kindisch reagiert, würde ich mal sagen, dass die laut.de Leute für mich nicht vertrauenswürdiger sind, als irgendwelche BILD-Redakteure.

Wenn Journalisten so dermaßen kindisch und hinterhältig reagieren, dann wird es dafür einen grund geben. Hätte man nichts gemacht, dann zerreißt man die Abmahnung oder was auch immer einfach. Hat man was gemacht, oh, ja dann kann man sich ertappt fühlen und muss solch billige NAchtritte formulieren und mal wirklich gar nicht erwachsen wirken.


Und zu den Kommentaren der jeweiligen laut.de Artikel: Mich wunderts, das es deswegen nicht schon hunderte KLageandrohungen usw gab, da wird öffentlich zum illegalen Download aufgerufen usw... und was macht laut.de?

Genau, sie lassen solche aufforderungen zu Straftaten stehen.

Glaubwürigkeit kann ganz schnell gegen Null gehen durch solche Aktionen und ich vertraue der billigen Stimmungsmache von laut.de gar nicht.



/edit: prinzipiell stehen jedem Menschen in der BRD gewisse Rechtsmittel zur Verfügung und diese kann man nutzen, wenn man meint, einem würde unrecht geschehen und ich glaube nicht, das laut.de sich da nun zum Richter aufspielen sollte, denn nimmt man mal weitere Artikel dazu zusammen und sollte da noch mehr billiges unterschichtartiges Nachtreten mit unbewiesen Unterstellungen kommen, dann muss laut.de neben den eindeutig strafbaren Kommentaren uU bald nochmal Post von Rammstein wegen Rufmord befürchten.

Aber vermutlich wird man sich dann erneut als Opfer aufspielen. Oh die tun mir ja so leid...
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« Antworten #9 am: Donnerstag, 12.11.2009, 22:23:15 »

Total OT: Was ist "unterschichtartiges Nachtreten"??
Weiterhin:"wenn die Forderungen ungerechtfertigt sind, dann lässt man die Sachen weiterhin im Netz, denn: Man hat ja nichts zu befürchten."

Das ist Käse, und das solltest du eigentlich wissen, wenn du dich halbwegs mit dem Abmahnwesen im Internet auskennst.
Da kann dir leicht mal eine Unterlassungserklärung ins Haus flattern wie der im von die verlinkten Artikel erwähnten deutschen Fansite über 75.000.

Es ist schließlich allgemein bekannt, das Recht haben, und Recht bekommen 2 grundverschiedene Dinge sind.
Wer lässt es denn da bitte auf einen Prozess ankommen, zumal man sich den erst einmal wirtschaftlich leisten können muss? Den zahlt dir nichtmal die Advocard, nichtmal wenn du gute Gewinnaussichten hast.

Außerdem gehst du mit diesem Satz auch von der Unfehlbarkeit des Menschen aus, der perfekt informiert ist und auch keine Angst bekommt wenn er auf einmal Post von irgendwelchen RA im Briefkasten findet, weil irgendwelche User Dinge auf seiner Plattform tuen..

Wie man soetwas richtig macht, kann man übrigens bei Trent Reznor sehen, der hat die HD-Filmaufnahmen seiner Tour ins Internet "geleakt" und seine Fans um schöne Remixes gebeten, sowas ist für mich ein Künstler!(TM)
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« Antworten #10 am: Donnerstag, 12.11.2009, 23:04:43 »

Unterschichtartiges Nachtreten ist für mich, wenn man diverse andere, uU unschöne Dinge nennt, die mit dem Fall gar nichts zu tun haben, nur um den Eindruck zu erwecken, es wäre noch böser als man meint -> Juli-Bezug. darüber hinaus ist das bei Juli schon eine krasse Unterstellung, die man bitte beweisen sollte, d.h. Quellenangaben, Links sind wichtig. Beides fehlt in dem Artikel, d.h. das ist dümmstes BLABLA.

Und wenn laut.de auch nur ähnlich schlechte Manieren bei Juli hatte, wie bei der Rammsteinberichterstattung, dann würde ich die Typen auch an die Luft setzen. Wie kindisch, verleumderisch und natürlich unbewiesen das dann hinterher von laut.de dargestellt wird, das ist natürlich was anderes.

Ich glaube nicht, das Leute, die derartig reißerische Stimmungsmache betreiben bzw meinen solch ein niederes Niveau an den Tag legen zu müssen, unschuldslämmer sind.




Zu den Kosten:
Ich hab da mal ein FaQ gesucht und gefunden:
Zitat
34. Trägt eine Rechtsschutzversicherung die Kosten für eine Abmahnung oder einen Rechtsstreit?

Nein. Rechtsanwaltskosten auf Grund eines Wettbewerbsverstoßes oder einer Schutzrechtsverletzung lassen sich nicht versichern.
Quelle: http://www.internetrecht-rostock.de/faq-abmahnung.htm#34

Allgemein gilt: wer nichts rechtswidriges macht, soll angeblich vor Gericht gute Chancen auf Freispruch haben. Auch ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, das man von Leuten, deren Ansehen in der öffentlichkeit wichtig ist, ungerechtfertigte Abmahnungen bekommt.

Und wenn ich nichts unrechtes getan habe und mir da 100% sicher bin, dann würde ich es jederzeit auf einen Prozess ankommen lassen. Es wäre reichlich dumm, nichts unrechtes getan zu haben, aber eine Abmahnung anzuerkennen und evt sogar noch Anwaltskosten zu zahlen.

Wer sich natürlich nicht sicher ist, ob er was unrechtes getan hat, ja der hat die A-Karte. Aber das ist immer so.



Und was andere Künstler machen und wenn die ihre Erspartes in die Menge werfe, dazu nackt tanzen und sich eine Ananas in den Hintern schieben, Künstler sind all jene, die Kunst erschaffen.
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« Antworten #11 am: Freitag, 13.11.2009, 13:39:21 »

Und was andere Künstler machen und wenn die ihre Erspartes in die Menge werfe, dazu nackt tanzen und sich eine Ananas in den Hintern schieben, Künstler sind all jene, die Kunst erschaffen.
Ich spreche Rammstein auch nicht ab Künstler zu sein, aber dieses "in der Regel will der Künstler von seiner Kunst leben blablub" regt mich auf.

Wenn ich ne Klobürste ins Klo stecke kann ich es auch zur Kunst erklären, ich habe aber noch keinen irgendwie gearteten Anspruch darauf davon leben zu können, wenn offensichtlich die Leute immer weniger bereit sind für eine Dienstleistung Geld zu zahlen die sie auch selber kostenlos erbringen können (Kopien erstellen)
Das wird aber so total OT..
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« Antworten #12 am: Freitag, 13.11.2009, 13:39:58 »

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,660751,00.html

zum schmunzeln...
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Angel99
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Ich glaub ich eskalier gleich.....


« Antworten #13 am: Freitag, 13.11.2009, 13:51:44 »

Gibts auch ein paar interessante Forumsbeiträge zu...
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maSu
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« Antworten #14 am: Freitag, 13.11.2009, 17:09:56 »

Ich spreche Rammstein auch nicht ab Künstler zu sein, aber dieses "in der Regel will der Künstler von seiner Kunst leben blablub" regt mich auf.

Wenn ich ne Klobürste ins Klo stecke kann ich es auch zur Kunst erklären, ich habe aber noch keinen irgendwie gearteten Anspruch darauf davon leben zu können, wenn offensichtlich die Leute immer weniger bereit sind für eine Dienstleistung Geld zu zahlen die sie auch selber kostenlos erbringen können (Kopien erstellen)
Das wird aber so total OT..

Sorry, aber hier redest du gnadenlosen Unsinn. Ja du kannst dir live auf ner Bühne eine Klobürste in den Hintern stecken. Und du hast keinen Anspruch davon leben zu können, aber du hast einen Anspruch von all jenen, die das wirklich sehen wollen, Geld zu verlangen für diese Darbietung.

Wieviel Geld du von den Konsumenten deiner "Darbietungen" nimmst und wieviele Kunden du langfristig haben wirst, das hängt davon ab, wieviele Menschen bereit sind, den Preis für diese Leistung zu zahlen.

Wenn Rammstein viele Fans hat und die Fans bereit sind entsprechende Summen zu zahlen, dann ist das legitim und deren Entscheidung. Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Niemand hat einen Anspruch darauf, von irgendwas leben zu können, man kann es aber ab einer gewissen Anzahl von Konsumenten.
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