Das OWL Indiependance-Board
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Mittwoch, 23.05.2012, 09:15:47

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Suche:     Erweiterte Suche
... dem unabhängigen Forum für Ostwestfalens Disco- und Live-Scene !!!
123549 Beiträge in 6050 Themen von 1161 Mitglieder
Neuestes Mitglied: Marie Chen
* Übersicht Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren
Das OWL Indiependance-Board  |  Allgemeines  |  Alles ...  |  ... Sport  |  Thema: Robert Enke ist verstorben « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] Drucken
Autor Thema: Robert Enke ist verstorben  (Gelesen 748 mal)
drumfreddy
Indeep
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 185


da sind wa dabei, das is prima- viva...


WWW
« am: Dienstag, 10.11.2009, 20:59:53 »

Polizei vermutet Suizid (Bahnübergang)

sehr traurig..menschlich nen toller kerl und sportsmann, was von ihm so zu hören war. vor drei Jahren die Tochter verloren, jetzt er selbst..

www.kicker.de
« Letzte Änderung: Dienstag, 10.11.2009, 21:11:14 von drumfreddy » Gespeichert

diak
Indiependant
****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 934



« Antworten #1 am: Dienstag, 10.11.2009, 21:19:35 »

 Schockiert

Das ist wirklich traurig...  Weinen

Hier ein Spiegel-Artikel dazu:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,660538,00.html
Gespeichert

Tedi
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1540

Wanderer zwischen den Welten


« Antworten #2 am: Donnerstag, 12.11.2009, 12:56:01 »

Und hier einer von der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/969/436715/text/ , nicht bezogen auf Robert Enke, aber zum Thema.



R.I.P. Robert Enke
Gespeichert

*** Der Mühlenkreis - die Perle Ostwestfalens ! ***

**** www.schroettinghausen.com ****
ShotgunFacelift
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2160



« Antworten #3 am: Donnerstag, 12.11.2009, 16:03:31 »

Danke für den Artikel Tedi, spiegelt ein Stück weit auch meine ersten Gedanken nach der Botschaft wieder. So toll und so nett Robert Enke auch war, seine Krankheit hat ihn zu einer furchtbar egoistischen Tat getrieben, die viele Menschen sehr traurig gemacht hat.
Gespeichert

MAN, SCHREIB DOCH EIN BLOG !!!
premutos
Global Moderator
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6397


If it bleeds, we can kill it!


WWW
« Antworten #4 am: Donnerstag, 12.11.2009, 16:30:33 »

Ich als Nicht-Fußballfan bin erstaunt über die Anteilnahme. 35.000 Menschen beim Trauermarsch durch Hannover. Wer ist da gestorben, der Papst?

Ich möchte das keinesfalls kritisieren, Robert Enke hat offensichtlich vielen Menschen eine Menge bedeutet, aber ich stehe da doch ein wenig außen vor... Viel Kraft für seine Familie!
Gespeichert

when there´s no more room in hell, the dead will walk the earth...

Südwestende
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2562


+/- 0


« Antworten #5 am: Donnerstag, 12.11.2009, 16:41:59 »

Ich bin nur erstaunt über das extrem große Medienecho. Warum? Weil es ein "Held" war ?(Kontrast) Weil es um Fußball geht? (Identifikation) Weil November ist? (passender Rahmen). Die von Tedi gepostete Geschichte vom Lokführer beeindruckt mich mehr... Ich find Heldenkult nervig...
Gespeichert

omnis mundi signatura
Dark_Angel
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2214


PC69 Inventar


WWW
« Antworten #6 am: Donnerstag, 12.11.2009, 17:09:53 »

SWE: Es geht nicht um einen Heldenkult. Es geht darum, dass dieser Tod sichtbar macht, dass nicht jeder Mensch einfach zu ersetzen ist. Die Tat ist unverständlich, weil Enke gute Ärzte hatte und Unterstützung von seiner Ehefrau erhalten hat. Wie hoch muss der Leidensdruck gewesen sein, dass er sich trotzdem für einen Selbstmord entschieden hat? Wie häufig hat man sich über Depressionen lustig gemacht? Plötzlich bekommt der Spruch von Oliver Kahn über den Druck eine andere Dimension. Enke und Deisler sind sicher keine Einzelfälle.

Dem Zugführer ist sicher lieb, dass er nicht im Mittelpunkt steht. Den Augenblick wird er nie vergessen und es ist eine Frage, wie man so ein Erlebnis überhaupt verkraften und verarbeiten kann. Mir ist auch völlig unklar, wenn man seinen Selbstmord plant, warum man seine Last einem anderen Menschen überträgt. Ich stimme dir zu, dass bei aller Trauer auch dieses Schicksal Beachtung verdient. Beileid für die Angehörigen von Robert Enke. Mitleid für den Zugführer und seine Angehörigen.
« Letzte Änderung: Donnerstag, 12.11.2009, 17:19:24 von Dark_Angel » Gespeichert

Es ist nichts so dumm gedacht, als es dann doch jemand macht! Holzauge, sei wachsam!
Tedi
Indiependancer
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1540

Wanderer zwischen den Welten


« Antworten #7 am: Donnerstag, 12.11.2009, 20:02:02 »

Depressionen sind in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema ... und damit schließt sich unmittelbar schon der Kreis, denn dadurch erhöht sich für die Betroffenen der Druck noch mehr. Häufig sind es Versagensängste, und der Gedanke: "Hilfe, ich bin krank, und wenn es einer erfährt, verliere ich bestimmt meinen Job" ist sicherlich kein gutes Mittel, um sich gegen diese Krankheit zu wehren.

Ich glaube auch, die starke Reaktion nicht nur in den Medien hat weniger mit Heldenkult zu tun, als mit Betroffenheit und der Erkenntnis, dass es, wenn es sogar Menschen trifft, die man für mental stark hält (z.B. Bundesligaprofis), im Grunde einen jeden von uns treffen kann.
Gegen diese Krankheit kommt man mit purem realistischen Denken nicht an. Es nutzt nichts, sich immer wieder die Sinnlosigkeit eines Suizid vor Augen zu führen, wenn die Psyche in einem nicht mitspielt. Ich glaube auch, wenn man an einem Punkt ist, wo die vermeintliche(!) Aussichtlosigkeit (die es in Wirklichkeit ja meistens nicht gibt) einen völlig vereinnahmt hat, ist man für rationelles Denken sowieso nicht mehr empfänglich bzw. dazu selber fähig.

Und deshalb darf dieses Thema eigentlich kein Tabu-Thema sein. Vielleicht nutzt Robert Enkes "öffentlicher" Tod  ja etwas, um diese Mauer des Totschweigens zu durchbrechen.
Gespeichert

*** Der Mühlenkreis - die Perle Ostwestfalens ! ***

**** www.schroettinghausen.com ****
fnord
Indiependant
****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 685



« Antworten #8 am: Sonntag, 15.11.2009, 15:05:38 »


Zitat
Dann betrat die Witwe Teresa Enke das Spielfeld. Sie schritt, umarmt von einer
Freundin, über den Rasen zum Mittelkreis. Die Menschen im Stadion erhoben sich
und begannen zu applaudieren.

(Quelle:  http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,661376,00.html )

Applaus auf einer Trauerfeier?
Gespeichert

Chuck Norris isst sein Knoppers schon um 9!
Seiten: [1] Drucken 
Das OWL Indiependance-Board  |  Allgemeines  |  Alles ...  |  ... Sport  |  Thema: Robert Enke ist verstorben « vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2006, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS